Ein Tag auf der Huskyranch der Familie Klaushofer  mit viel Information zum Schlittenhundesport beziehungsweise zu Hunden ganz allgemein, einer kleinen Huskywanderung, Würstelgrillen, Bogenschießen und Zeit zum Toben standen am Montag der vorletzten Schulwoche auf dem Programm. Gefolgt wurde all das von gemeinsamem Essen in der Schule, Spielen, Singen und Lesen sowie einer Übernachtung im Gymnastikraum. Ein Workshop zum Thema Getreide und die gemeinsame Herstellung einer deutlich gesünderen Burger-Alternative mit Seminarbäuerin Marion Kuben waren die Highlights des darauffolgenden Dienstags. Zwei Tage, die vollgepackt mit Erlebnissen, Spaß und Lernerfahrungen waren.

Doch Bilder (vor allem die unserer "Expeditiosfotografin" Franziska Eglau) sagen wie immer mehr als tausend Worte, los gehts also mit Eindrücken von der Huskyranch:

Anschließend wurde in der Klasse gemeinsam gegessen. Ein herzliches Dankeschön gilt in diesem Zusammenhang der Familie Böhm, die sowohl Abendessen als auch Frühstück großzügig zur Verfügung gestellt hat.

Nach etwas abendlicher Spielzeit im Schulhof versammelten sich alle, um den Tag bei ein wenig Gesang und gemeinsamem Lesen ausklingen zu lassen: In unserer Fantasie begaben wir uns gemeinsam mit der extra angereisten BibliotheKarin, Frau Redl-Schalko, auf die Suche nach dem sagenhaften Schatz im Ötscher. Leider verloren wir während der Expedition unsere Ausrüstung und mussten dementsprechend unverrichteter Dinge das Abenteuer abbrechen und uns ins Träumeland zurückziehen, wo die letzten Nachteulen erst weit nach Mitternacht eintrafen.

Ganz im Zeichen bewusster Ernährung stand der dienstägliche Workshop von Frau Kuben, die nicht nur viel Wissensswertes zum Thema Getreide zu erzählen hatte, sondern den Schülerinnen und Schülern auch eine Menge Hintergrundinformation zu den anschließend gemeinsam verarbeiteten Lebensmitteln lieferte.

Randvoll mit Burgern und Eindrücken verließen die Kinder letztendlich die Schule, um sich am Nachmittag ein wenig auszuruhen - ein paar aufregende Tage sind bis zu den Sommerferien ja noch durchzustehen.

Aufs Glatteis geführt

Am 23.1.2018 wurde - heuer erstmalig - der Zwettler Eislaufplatz von unserer Schule unsicher gemacht. Ermöglicht wurde das erneut durch die Initiative unseres "Haus- und Hofbusunternehmens" Böhm-Reisen, das uns auch heuer wieder durch eine tolle preisliche Aktion zur Durchführung dieses etwas anderen Sportunterrichts verhalf.

Die Kinder der ersten und zweiten Klasse hatten (wie man auf den Bildern sieht) großen Spaß und powerten sich so richtig aus.

Eine wirklich gelungene Sache!

Exkursion nach Heidenreichstein

Zyklopische Mauern, einen malerischen Wassergraben, lange, schmale Flure, geheimnisvolle Geheimgänge, all das und noch viel mehr erforschten die Mädchen und Buben der ersten und zweiten Klasse am 21. September 2017 bei der Burgführung im Rahmen ihrer Exkursion nach Heidenreichstein.

Anschließend stapften sie durch das Hochmoor, wo Flora und Fauna erkundet werden wollten. Natürlich mussten die Kinder auch ausprobieren, wie es sich denn so anfühlt, durch Moorschlamm zu waten. Anschließend wurde noch (von der ersten Klasse) der Aussichtsturm erstiegen und abschließend gab es gemütliches Würstelgrillen am Lagerfeuer und Toben auf dem Abenteuerspielplatz.

Mit einem Wort: Es war ein Tag, der Herausforderungen für alle Sinne und zusätzlich eine gehörige Dosis Frischluft bot.

Projekttage Weinviertel

Der 20. Juni 2017 war der Tag, auf den die Kinder der 1a lange hingefiebert hatten: Erstmals ging es mit den Klassenkameraden auf eine mehrtägige Schulaktion - und das gleich ganz abenteuerlich, nämlich mit einer Übernachtung im Zelt.

Nach dem morgendlichen Aufbruch von unserer Schule fuhren Kinder und Lehrer (SR Ulli Eglau und Christian Vajk) gute zwei Stunden nach Asparn an der Zaya, wo das Museum für Urgeschichte erkundet werden wollte.

Zuallererst allerdings mussten sich die Schülerinnen und Schüler auf dem Spielplatz vor dem Museum ein wenig die Beine vertreten.

Anschließend folgte eine spannende Führung durch das Freilichtmuseum, bei der die Kinder nicht nur zu sehen bekamen, wie in der Steinzeit und in den Metallzeiten gewohnt wurde, sondern auch ausprobieren konnten, wie die Menschen damals Farbe hergestellt hatten oder mit dem Speer auf Mammutjagd gegangen waren.

Nach einer kurzen Verschnauf- und Mittagspause ging es dann gleich mit spannenden Workshops weiter:

Zuerst wurde Brot gebacken wie in der Steinzeit, dann wurde ein Feuersteinwerkzeug gebastelt, ein Schwirrholz ausprobiert und abschließend noch mit Feuerstein, Funkeneisen und Zunder ein Feuer entfacht.

Nun war es soweit: Das Museumspersonal verließ das Areal und wir waren Herren über Schloss Asparn - zumindest fühlten sich manche der Kinder sicher so ähnlich. Ausgelassen wurden die Rasensprenger zu Actionduschen mit Kleidungsreinigungsfunktion umgewidmet, das Lagerfeuer vorbereitet, die Grillutensilien und Nahrungsmittel (Würstel, Brot, Semmeln, Senf, Ketchup, Marshmallows) zurechtgelegt und mit knurrendem Magen der Dinge geharrt, die bald darauf die Speiseröhren passieren sollten.

Mit Plaudern, Essen, weiteren Erkundungen des Freilichtmuseums und dem Zähneputzen in den ehrwürdigen Schlossmauern ging dieser lange Tag zu Ende - doch der Kampf mit schier monströsen Insektenmonstern (wenn man den Aussagen einiger junger Damen glauben darf) und anderen Tücken der freien Natur verschob den tatsächlichen Einschlafzeitpunkt der Kinder teilweise bis weit nach Mitternacht. Wie ein Bub lakonisch bemerkte: Leben am Limit. :-)

Am zweiten Tag, dem 21.6.2017, packten die Kinder wie alte Campingprofis ihre sieben Sachen und waren im Handumdrehen frühstücksbereit. Dieses wurde im gemütlichen Innenhof des Filmhofs Wein4tel eingenommen - Geburtstagsständchen auf der großen Bühne für unsere Tatjana inbegriffen.

Anschließend brachte der Bus große wie kleine Abenteurer nach Mistelbach, wo diese nach einem Spaziergang auf dem Dionysos-Weg den Blick über diese Bezirkshauptstadt genossen, bevor es wieder bergab ins Museum ging. Dort erwartete sie eine interessante Führung mit viel Information zu den Kreisgrabenanlagen Österreichs und deren Verbindung zu dem berühmten Megalithbau von Stonehenge.

Gut, dass am Ende der Informationsfülle köstliches Eis wartete und die kleinen Forscherinnen und Forscher wieder aufrichtete.

Die nächste Station auf dieser Forschungsreise zu den geheimnisvollsten und entdeckungswürdigsten Orten des rätselhaften Weinviertels war das Museumsdorf Niedersulz.

Wie das Leben in so einem bäuerlichen Dorf vor 100 oder sogar 200 Jahren aussah, war Inhalt der Führung, die die Schülerinnen und Schüler nach einem lukullischen Mittagessen im Dorfwirtshaus erwartete. Vieles schien bekannt, vieles sehr fremd. Und dass man Butter mit einem Marmeladeglas machen kann, wissen die Kinder jetzt auch - Verkostung inklusive. Selbst dem mittlerweile ziemlich erwachsenen und 300 Kilogramm schweren "Ja, natürlich"-Schweinchen standen sie unvermutet Auge in Auge gegenüber - ein Treffen mit einem echten Promi sozusagen.

Die Führung endete in der Dorfschule und dann ging es nur mehr in den Bus, ab nach Hause und in das gewohnte, weiche Bett - den Kopf voller Eindrücke und Erinnerungen, die hoffentlich lange anhalten und Lust auf weitere Entdeckungsreisen machen.

Frühjahrswandertag

Nach schlechtwetterbedingt missglückten Versuchen gelang es Klassenvorständin SR Ulrike Eglau am 3.5.2017 den von langer Hand vorbereiteten Wandertag für ihre Klasse endlich Wirklichkeit werden zu lassen.

Nach einer wunderschönen, entspannten Anwanderung von der Schule nach Haugschlag wartete ebendort bereits der legendäre Unki-Zug.

Empfangen wurden Kinder und Lehrer von Bürgermeister Adolf Kainz sowie "Lokführer" Franz Kuben, dessen Sohn Christoph selbst die 1a besucht. Nach kurzer persönlicher Einweisung durch das Gemeindeoberhaupt waren den Kindern die Verhaltensmaßregeln in diesem durchaus nicht alltäglichen Verkehrsmittel sofort klar und die Reise zur nächsten Station des Wandertages konnte beginnen. Bequem in den Waggons sitzend, erreichten kleine und große Fahrgäste wenige Minuten später den Hof von Familie Kuben in Rottal.

Die Hausherrin, Frau Marion Kuben, führte gemeinsam mit ihrem mittlerweile wieder vom Lokführer zum Landwirt zurückverwandelten Ehemann souverän durch sämtliche interessante Bereiche des Biobauernhofs. Egal, ob es sich um den Kuhstall, die Schafweide, die Pferdekoppel, den Hühnerhof oder andere Ecken und Enden des Betriebes handelte, die Kinder erfuhren überall anschaulich und kurzweilig Wissenswertes über die vielfältigen Arbeiten, die in einer biologisch geführten Landwirtschaft anfallen. Selbst die Abholung der Milch konnten die Schülerinnen und Schüler live miterleben. Trotz allem blieb noch mehr als genug Zeit für eine herzhafte Jause, gschmackige Grillwürstel (die aufgrund des schülerverursachten Höllenfeuers im Kugelgrill allerdings ein wenig dunkel gerieten) sowie Verkostung der frischen Kuhmilch und des selbstgemachten Apfelsaftes. Auch Zeit zum freien Spielen und selbstständigen Erkunden des Hofes blieb.

So verging die Zeit wie im Fluge und nach einer abschließenden Runde mit dem Unki-Zug durch Österreichs absolut nördlichsten Zipfel traten alle müde, aber reich an Eindrücken den Heimweg an.
Das Lehrerteam bedankt sich auf diesem Wege auch noch einmal ganz herzlich bei allen Mitwirkenden, die diesen unvergesslichen Tag durch Zeitaufwand und finanzielle Unterstützung überhaupt erst möglich gemacht haben:

Bürgermeister Kainz und Familie Kuben.

 

Unsere erste Exkursion

Der 6.12.2016 war für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler ein aufregender Tag:

Zum ersten Mal brachen sie - begleitet nur von Klassenvorständin Ulli Eglau und Deutschlehrer Christian Vajk - in die Bundeshauptstadt auf, um dort die Innenstadt und die Ausstellung "HÖR HÖR! SCHAU SCHAU!" im Zoom Kindermuseum zu erkunden.
Nach einer Menge Informationen zu historischen Stätten der Wiener Altstadt sowie der einen oder anderen (mehr oder minder) gruseligen Sage an Originalschauplätzen wurde zu Mittag der Hunger in einem der berühmt-berüchtigten Schnellrestaurants mit den goldenen Bögen gestillt.

Anschließend folgte ein entspannter Bummel über den großen Christkindlmarkt vor dem Rathaus, ein Spaziergang über die Ringstraße ins Museumsquartier und der Besuch der oben erwähnten Mitmach-Ausstellung, in der die Kinder auf lustige, aber eindrucksvolle Weise Wissenswertes über Hör- und Sehsinn erfuhren.

Die staubedingte Wartezeit auf den Bus vertrieb sich die 1a dann noch im Weihnachtsdorf auf dem Maria Theresien-Platz, das um diese Uhrzeit (nach Einbruch der Dunkelheit und festlich beleuchtet) bereits eine wirklich weihnachtliche Kulisse bot.

Müde und voller Eindrücke kamen Schülerinnen, Schüler, Lehrerin und Lehrer nach über zwölf Stunden Exkursion wohlbehalten in Litschau an.

Die Generalprobe für weitere Ausflüge war also ein voller Erfolg - auf zu neuen Abenteuern!